Eine Woche im Kreiszeltlager Plön

Freitag, 25. August 2017

Am Samstag, den 22. Juli gegen 14.00 Uhr ging das Kofferverladen, bei uns in Blekendorf am Feuerwehrhaus los. Voller Vorfreude starteten wir dann, mit 11 JF-Kids und 3 Betreuern in Richtung Zeltlager. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zelte, bekamen unsere Lager-T-Shirts und machten einen gemeinsamen Rundgang. Nach dem ersten gemeinsamen Lager-Abendbrot wurde das Kreiszeltlager 2017 offiziell eröffnet.

Bevor es „ab in die Zelte“ hieß, ging es für uns allerdings noch schnell eine Runde in den angrenzenden Behler See zum toben und planschen.

Am Sonntag, den 23. Juli hieß es dann um 8.00 Uhr antreten zum Frühstück. Kurz darauf erwischte uns ein heftiger Regenschauer. Doch wir wären ja nicht bei der JF, wenn uns das etwas ausmachen würde. Während der Schauer spielten wir gemütlich Karten und danach wurden Besen und Spaten rausgeholt, um kleine Gräben zu ziehen, damit das Wasser ordentlich abfließen konnte. Nach dem Mittagessen, wurde es dann auch wieder so schön, dass das Wettrutschen, auf der „Feuertaufe“ stattfinden konnte. Jeder rutschte 3x und die beste Gesamtzeit, zählte mit zur Bewertung bei der Lager-Olympiade.

Nach dem „so“ anstrengenden Rutschen, fuhren wir gemeinsam nach Plön zum Eis essen. Als wir dann wieder im Zeltlager angekommen waren, überkam uns ein kleines Hungergefühl und wir bestellten uns kurzerhand noch Pizza.

Am Montag, den 24. Juli wurde jeder Jugendfeuerwehr, nach dem Frühstück 3 Vogelhäuser übergeben. Die selbst zusammengebaut und bemalt werden mussten. Schnell waren die Aufgaben verteilt und so entstanden bei jeder Jugendfeuerwehr kleine Kunstwerke. Uns zog es nach dem Mittagessen wieder ins Wasser. Den Nachmittag verbrachten wir ganz ruhig, denn am Abend stand die Nachtwanderung an. Unser Start, war um 23.35 Uhr und endete um 02:30Uhr.

Am Dienstag, den 25. Juli ging es für uns, nach der kurzen Nacht, bedingt durch die Nachtwanderung, nach dem Frühstück direkt wieder in die Zelte. Aus diesem Grunde machte uns das Niesel-Fiesel-Wetter nichts aus. Zum Mittag waren dann alle soweit fit, dass wir im Anschluss eine „Schleswig-Holstein-Rundfahrt“ machten, um eine Schwimmhalle zu finden, bei der wir nicht Stunden anstehend mussten und die nicht wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. So verschlug es uns nach Bad Malente in die Schwimmhalle. Auch in Malente kann man lecker Eis essen.

Am Mittwoch, den 26. Juli erwartete uns wieder Sonnenschein und darum fuhren wir nach dem Mittag wieder nach Bad Malente. Als erstes machten wir eine 5-Seen-Fahrt (mit einem Eis) und danach erkundeten wir den Kellersee noch selbst von Tretbooten aus, während unsere Betreuer sich ein gemütliches Käffchen in der Sonne gönnten.

Wieder im Zeltlager, bekamen wir noch nicht genug vom Wasser und so fuhren wir nach dem Abendbrot noch eine Runde Kajak.

Am Donnerstag, den 27. Juli, starteten wir nach dem Frühstück, um 9.00 Uhr unseren heutigen Überraschungs-Ausflug. Außer unseren Betreuern wusste niemand, wohin es gehen sollte und alle Rateversuche waren erfolglos.

Dafür war die Überraschung umso besser, als wir unser Ziel erkannten:

Die Flughafen Feuerwehr Hamburg!!

Nach der Sicherheitskontrolle, von uns und unseren Fahrzeugen, wurden wir von dem Kameraden Daniel abgeholt und dann führte eine kurze Fahrt übers Flughafengelände zur Wache.

Dann ging unsere Führung los. Als erstes zeigte Daniel uns unseren Sammelpunkt, falls während des Rundganges ein Einsatz kommen sollte. Danach ging es in die Fahrzeughallen. Wir bekamen alle Fahrzeuge sehr ausführlich erklärt und wenn es Fragen gab, konnten wir diese sofort stellen. Das Beste war jedoch, als er uns einen von den vorhandenen 4 Z8 (mit je 12400 L Wasser an Bord) mit diversen Wasserwerfern in Aktion vorführte. Dann durften wir auch in Gruppen zum wieder befüllen und in die Halle mitfahren.

Das war ein Ausflug, der bei uns noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird.

Auf dem Rückweg zurück ins Zeltlager, gab es bei McDonalds dann eine Stärkung, bevor wir abends gemeinsam mit dem gesamten Lager zu Old Shurhand und Winnetou nach Bad Segeberg zu den Karl-May Festspielen fuhren.

Am Freitag, den 28. Juli nutzten wir die Hitze des Lagerfeuers, um Stockbrot zu machen. Davon gestärkt, machten wir uns danach zum Kanu-Wettkampf auf bevor es wieder zum Mittagessen schellte.

Um 17:00 Uhr war die Siegerehrung und Pokalvergabe angesetzt. Wir waren sehr gespannt, welchen Platz wir von den anwesenden 12 Jugendfeuerwehren erlangt hatten. Unser Kreisjugendwart, startete wie immer von hinten und somit mussten wir einige Zeit warten, bis wir uns über unseren 2. Platz riesig freuen konnten.

Kurz danach startete die Abschluss-Disco.

Zum krönenden Abschluss machten wir in der Dämmerung noch ein gemeinsames Bild mit allen Lagerteilnehmerinnen und Lagerteilnehmern in Form von – 112% - wir sind die Zukunft.

Am Samstag, den 29. Juli packten wir alle unsere 7-Sachen zusammen und es ging Richtung Heimat, nach dem letzten gemeinsamen Frühstück.

Es war eine super lustige und spaßige Woche mit einer tollen Truppe.

 

Jendrik Goldmann und Charlin Lühr