Jugendfeuerwehr Steinbergkirche erneut Landesmeister der Jugendfeuerwehren.

Montag, 19. Juni 2017

Die Landessieger aus Steinbergkirche ((C) SHJF, Andrea Wieser)

Die Zweitplazierten aus Dassendorf ((C) SHJF, Andrea Wieser)

Die Drittplazierten aus Schwarzenbek ((C) SHJF, Andrea Wieser)

Eindrücke des Wettbewerbs ((C) SHJF, Andrea Wieser)

Die Jugendfeuerwehr Steinbergkirche bleibt die Schnellste im Lande. Das Team um Jugendwart Boris Hintz gewann den diesjährigen Landesentscheid im Bundeswettbewerb der deutschen Jugendfeuerwehren und konnte somit ihren Titel aus dem Vorjahr  verteidigen. Dicht auf den Fersen waren wieder einmal die Jugendfeuerwehren aus Dassendorf und Schwarzenbek, die am Samstag bei der Landesmeisterschaft in Lütjenburg punktgleich den zweiten und dritten Platz belegten. Am Ende machte eine Sekunde beim Knotenbinden den Unterscheid. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Steinbergkirche konnten neben dem Titel auch den "Pokal des Innenministers" in Empfang nehmen. Den 60 Zentimeter hohen "Pott" hatte der damalige Innenminister Lothar Hay spendiert. Überreicht wurde er von Bernd Schwiderski, dem Sachbearbeiter für alle Jugendfeuerwehrthemen im Innenministerium. Er rief die Teilnehmer des Landesentscheids auf, für diese Veranstaltung zu werben. "Wir müssen den Ehrgeiz haben, dass demnächst Jugendfeuerwehren aus allen Kreisen unseres Landes daran teilnehmen".

„Bei besten Wetter konnten alle Gruppen super Leistungen abrufen. Dies zeigt sich insbesondere im engen Ergebnis auf dem Podium“, lobte der stellvertretende  Landesjugendfeuerwehrwart Alexander Wengelewski die 14 teilnehmenden Mannschaften. Er dankte besonders den Ausbildern, die den Jugendlichen die Grundtätigkeiten der Feuerwehrtechnik und sportliche Elemente vermittelten. "Denn schließlich sind es das technische Verständnis und die Fitness, welche die Feuerwehrarbeit auszeichnen" sagte er. Für alle Gruppen gab es Urkunden und für die drei Erstplatzierten Medaillen.

Jede Wettbewerbsgruppe besteht aus neun Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. Der nach bundesweit einheitlichen Richtlinien ausgetragene Leistungsvergleich gliedert sich in einen lehrbuchmäßig vorgetragenen "trockenen" Löschangriff (A-Teil) und einen 400-Meter-Staffellauf (B-Teil). Die Wettbewerbsanforderungen sind ein Spiegelbild der bisherigen Ausbildung der jungen Leute für ihren späteren Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Denn hierbei kommt es gleichermaßen auf technisches Wissen, aber auch auf sportliche Fitness an. In beiden Wettbewerbsteilen sind zusätzliche feuerwehrtechnische Aufgaben integriert. Beispielsweise müssen im A-Teil eine Kletterwand und ein Kriechtunnel mit Feuerwehrschlauch überwunden werden. Im B-Teil müssen die Läufer das Staffelholz sicher ins Ziel tragen und zwischendurch mehrere Einlagen nach Schnelligkeit absolvieren. Die Kombination beider Teile ist ein Spiegelbild der Anforderungen an jedes Feuerwehrmitglied, die nämlich über Fitness, Koordinationsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe und Teamgeist verfügen müssen.

Die Platzierungen im Landesentscheid:

1.   Steinbergkirche, Kreis Schleswig-Flensburg (1428 Punkte)

2.   Dassendorf, Kreis Herzogtum Lauenburg (1408 Punkte)

3.   Schwarzenbek, Kreis Herzogtum Lauenburg (1408 Punkte)

4.   Basedow, Kreis Herzogtum Lauenburg (1382 Punkte)

5.   Lebrade, Kreis Plön (1361 Punkte)

6.   Lütjenburg, Kreis Plön (1353 Punkte)

7.   Bornhöved, Kreis Segeberg (1351 Punkte)

8.   Wanderup, Kreis Schleswig-Flensburg (1343 Punkte)

9.   Schleswig, Kreis Schleswig-Flensburg (1341 Punkte)

10. Malente-Gremsmühlen, Kreis Ostholstein ( 1323 Punkte)

11. Rieseby, Kreis Rendsburg-Eckernförde (1322 Punkte)

12. Schönkirchen, Kreis Plön (1309 Punkte)

13. Haffkrug, Kreis Ostholstein ( 1248 Punkte)

14. Bad Schwartau-Rensefeld, Kreis Ostholstein ( 1171 Punkte)